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5. Würdest du Halle für dich als "Grüne Stadt" beschreiben?


Nicole: Halle würde ich nicht direkt als "Grüne Stadt" bezeichnen, auch wenn ichschon sehe, dass es viele tolle grüne Ecken in und um Halle gibt. Ich glaube, damit, ich sie als "grün" bezeichnen könnte, bräuchte es in vielen Vierteln noch mehr Bäume und andere Pflanzen und weniger vielbefahrene Straßen/große Straßen, die das Stadtbild eher grau als grün machen.

Annalena: Ja! Ich finde es wunderschön, dass man ewig an der Saale entlanglaufen kann und das Grün einfach nicht aufhört - ist nochmal was ganz anderes als nur durch Parks zu laufen. Das ist wirklich Alltagserholung puuuur.

Mariella: Da bin ich zwiegespalten. Zum einen ist Halle für mich hier, wo ich sehr grün wohne, da ich genügend Park- und Wiesenwege nutzen kann. Für eine wirklich „grüne Stadt“ bräuchte es schon noch mehr Natur. Vor allem die Ecken in Halle, die noch frei sind, werden durch irgendwelche Bauprojekte verunstaltet. Es braucht so viele Bürgerinitiativen, um die letzten Grünflächen und Bäume zu retten. Da denke ich dann schon, dass Halle eben keinen gesunden ökologischen Landschaftsaspekt hat. In Bezug auf „Grün“ hinsichtlich nachhaltiger Aktivitäten, würde ich aus meinem Dunstkreis schon behaupten, dass es grün ist. 


Raja: Nein. Nur zum Teil und auch nur, weil Halle eine wunderschöne schützenswerte Umgebung hat, die unglaublich viel zum Wohlfühlfaktor und zur Idylle beiträgt. Die Saale, die Galgenberge, die Franzigmark, man kann sehr schnell in die wunderschöne Umgebung Sachsen-Anhalts fahren und es gibt natürlich eine Unmenge Initiativen, die mit entsprechenden Anliegen schon seit Jahren tolle Arbeit leisten, um Halle zu einer „grünen“ Stadt werden zu lassen. Von Seite der Stadt würde ich aber nicht behaupten, dass das bereits ausreichend unterstützt oder umgesetzt ist. Nun soll Halle Modellkommune für Bildung zur nachhaltigen Entwicklung werden. Ich bin gespannt, wie das von der Stadt angegangen und umgesetzt wird und welche Art Projekte in Zukunft Unterstützung und Öffentlichkeit finden.

Nicole Krosch: Es gibt Ansätze die Halle als „ Grüne Stadt“ beschreiben lassen, aber meiner Meinung nach geht dies nur durch die aktiven Bürger*innen aus. Von der Stadt selbst fehlt dahingehend noch einiges.


Es geht, durch die vielen Autos wirkt Grün kaum, es gibt auf jeden Fall viel Platz nach oben aber auch Potential.


Sandra: Ich finde, dass Halle eine grüne Stadt ist, jedenfalls was die Innenstadt betrifft. Jetzt nicht per se die Stadtstruktur selber, was ich an Halle aber schön finde, ist die Peißnitz, die relativ zentral ist und wo es viele Grünflächen gibt, auch gerade Richtung Rabeninsel. Das sind auch definitiv meine Lieblingsorte, an die ich mich gerne verziehe und einen kleinen Ausflug mache. In der Stadt selber könnten mehr wirklich grüne Flächen sein, Bepflanzungen zum Beispiel. Am MMZ gab es eine ganz kleine Wildwiese mit

Wildblumen, leider wurde sich aber nicht mehr darum gekümmert. Sowas würde aber einen sehr großen Unterschied machen, auch wenn man sich auch einfach in der Stadt entspannter hinsetzen könnte. Auf dem Marktplatz gab es ja auch mal eine temporäre Aktion mit begrünten Sitzflächen, das fand ich auch richtig richtig cool, da hat man nämlich nicht nur das Grau der Stadt, sondern auch was schönes, natürliches. Sowas fehlt mir.


"Für eine wirklich „grüne Stadt“ bräuchte es schon noch mehr Natur. Vor allem die Ecken in Halle, die noch frei sind, werden durch irgendwelche Bauprojekte verunstaltet."



"Auf dem Marktplatz gab es ja auch mal eine temporäre Aktion mit begrünten Sitzflächen, das fand ich auch richtig richtig cool, da hat man nämlich nicht nur das Grau der Stadt, sondern auch was schönes, natürliches. Sowas fehlt mir."


"Am MMZ gab es eine ganz kleine Wildwiese mit Wildblumen, leider wurde sich aber nicht mehr darum gekümmert. Sowas würde aber einen sehr großen Unterschied machen, auch wenn man sich auch einfach in der Stadt entspannter hinsetzen könnte."


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