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4. Was fehlt dir derzeit in Halle? 


Nicole: Ich bin sehr gern draußen, daher wünsche ich mir mehr grüne Erholungsräume - am besten in Form eines Waldes. Was ich auch toll fände, wäre ein Nachbarschaftsgarten direkt vor meiner Haustür/in meinem Viertel. Ichbin eher faul, was gärtnern angeht, daher bräuchte ich auf jeden Fall

andere Menschen. Und schön fände ich dann auch mit Menschen zu tun zu haben, mit denen ich nicht eh schon regelmäßig verkehre.

Annalena: Ein günstiger Unverpacktladen. Nextbike, also Leihfahrräder wären hier in Halle perfekt! Allgemein sollte Halle für Fahrräder freundlicher ausgebaut werden.

Mariella: Gescheite Fahrradwege! Die fehlen mir richtig arg. Auch ein Angebot von nachhaltig produzierten Klamotten, die man unbedenklich kaufen kann, fehlt mir.

Raja: Ich fände es toll, wenn es eine Art öffentliches Informationsforum gäbe, mit dem manchmal unbekannte Angebote und Veranstaltungen in den Quartieren niedrigschwellig kommuniziert werden können. Eine Art öffentlicher Begegnungsort für den Austausch untereinander und Information über nachhaltige Angebote. Es fehlt eine barrierearme Möglichkeit für alle Menschen, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Alle naselang gibt es irgendein buntes kirmesartiges Volksfest auf Markt und Hallmarkt, aber keine wirklich schönen und nachhaltigen Ereignisse, bei denen man sich begegnen und Erlebnisse teilen kann. Ich habe oft das Gefühl, dass die Menschen „bespaßt“ werden, aber sie nicht dazu eingeladen oder angehalten werden, sich ihrer Rolle als Teil unserer Gemeinschaft bewusst zu werden, weil sie in erster Linie konsumieren, statt teilzuhaben und aktiv zu werden. Die nachhaltigen Angebote und Initiativen, die es bereits gibt, verdienen eine Lobby, eine Öffentlichkeit, damit sie bekannter werden können und mehr Teil der wahrgenommenen Normalität werden. Das könnte in Form von nachhaltigen Stadtfesten, Märkten oder anderen öffentlichkeitswirksamen Aktionen geschehen.

Nicole Krosch: Da es viele tolle Vereine, Initiativen und Projekte gibt, die sich mit dem nachhaltigen Wandel beschäftigen, finde ich,

es braucht eine Art „Zentrale“ für diese aktiven Menschen. Ein Zentrum das verbindet, weiterhilft, vernetzt und diese Szene repräsentiert.

Anonym: Mir fehlen die Prioritäten sowohl in der Stadt als auch in der Gesellschaft für Veränderungen. Mir fehlen autofreie Räume, eine bessere und am besten kostenlosen ÖPNV, der Einbezug von Menschen, die Nutzung von Leerständen und die Gleichberechtigung der Stadtteile bei der Planung.

„Also ich würde sagen, es muss wirklich mit den Leuten geredet werden, die das benutzen wollen. Eigentlich müssten alle, die diese Straßenbahn benutzen, mitentscheiden dürfen, was mit der Straßenbahn gemacht werden soll, was verbessert werden kann und so weiter.“

R: Es braucht mehr Freiräume zum Gestalten. Sie verschwinden eher, als dass sie neu geschaffen werden. Mir fehlt bezahlbarer Wohnraum, denn es gibt derzeit immer steigende hohe Mieten und die Menschen können sich viel nicht mehr leisten. Ich finde auch, dass es zu wenig Sitzplätze, Mülleimer und Radwege in der Stadt gibt. Das Radfahren ist teilweise echt gefährlich, in der Geiststraße zum Beispiel. Es gibt einfach zu viele Autos, die sollten reduziert werden. Die ÖPNV Verbindung und auch die Sicherheit könnten besser ausgebaut und günstiger bzw kostenlos sein, vor allem in den äußeren Stadtteilen. Viele Menschen haben schlechte Erfahrungen gemacht und bei Übergriffen kaum Solidarität erfahren. Ich würde mir wünschen, dass es dort wenigstens mehr Aufarbeitung gibt und allgemein die Möglichkeit, anonymes Feedback zu geben.

Sandra: Mehr leckere vegane Läden! 
 


"Es braucht mehr Freiräume zum Gestalten. Sie verschwinden eher, als dass sie neu geschaffen werden. Mir fehlt bezahlbarer Wohnraum, denn es gibt derzeit immer steigende hohe Mieten und die Menschen können sich viel nicht mehr leisten."



„Also ich würde sagen, es muss wirklich mit den Leuten geredet werden, die das benutzen wollen. Eigentlich müssten alle, die diese Straßenbahn benutzen, mitentscheiden dürfen, was mit der Straßenbahn gemacht werden soll, was verbessert werden kann und so weiter.“


"Da es viele tolle Vereine, Initiativen und Projekte gibt, die sich mit dem nachhaltigen Wandel beschäftigen, finde ich, es braucht eine Art „Zentrale“ für diese aktiven Menschen. Ein Zentrum das verbindet, weiterhilft, vernetzt und diese Szene repräsentiert."


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1. Fühlst du dich in Halle wohl?

Nicole: Ja! Nicht zu groß, nicht zu klein, kurze Wege. Annalena: Ja, Halle ist für mich ein richtiges Zuhause geworden. Die Größe finde ich perfekt, die Möglichkeiten, im Grünen zu sein, die Felsen zu

4.1. Woran liegt das deiner Meinung nach?


Nicole: Keine passende Freifläche(n), oder auch einfach fehlende Initiative (?) Annalena: Natürlich hat die Politik versagt - vor allem bei der Fahrradsache. Und wie gesagt - wir wollen bezahlt werden

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